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Newsletter 5/2024

Protesttag: „Es gibt noch zu viele Barrieren in den Köpfen der Menschen“

Am Samstag, den 4. Mai drehte sich im KuBi alles um das Thema „Assistenz“. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen Cuxhaven hatte mit der Stadt Cuxhaven und in Kooperation mit der Lebenshilfe Assistenz gGmbH anlässlich des Protesttages in das KuBi eingeladen. An knapp 20 Ständen wurde die Vielfalt an Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung gezeigt.

Die Vorsitzende des Beirates, Christine Wagner, gab in ihrer Begrüßung einen Überblick über die Angebote der Veranstaltung. Angefangen bei dem Einsatz von Assistenzhunden, über die Vermittlung von Schulbegleitungen, der Unterstützung im beruflichen Umfeld, aber auch im Bereich der Freizeit und Reisen. Hingucker war der Linienbus des Busunternehmens KVG Stade. Dort konnte der sichere Ein- und Ausstieg mit Rollstuhl oder Rollator gelernt werden. Auch ein im Innenhof aufgebauter Rollstuhlparcours ließ die Besucher einen Einblick in die Barrieren im Alltag von gehbehinderten Menschen gewinnen.

Bei der Veranstaltung anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ging es jedoch nicht nur um diese physischen Barrieren. WWL-Geschäftsführer Werner Ludwigs-Dalkner hatte als Hausherr die zahlreichen Gäste und Aussteller begrüßt. „In einigen Bereichen sind wir auf einem guten Weg, haben aber auch noch ein gutes Stück vor uns“, fiel das Urteil des Pädagogen aus. „Es gibt noch zu viele Barrieren in den Köpfen der Menschen“. Auch die Problematik des fehlenden barrierefreien Wohnraumes sprach Ludwigs-Dalkner an. „Da blutet mein Herz, wenn ich sehe, dass Familien getrennt leben müssen, weil ein Familienmitglied eine Behinderung erfährt und der barrierefreie Wohnraum fehlt“.

Auch Oberbürgermeister Uwe Santjer fand deutliche Worte: „Wir kommen heute zusammen, um für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen einzustehen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Assistenz ist keine Option, sondern eine grundlegende Notwendigkeit“.

Oberbürgermeister Uwe Santjer (hintere Reihe) mit dem Fachpersonal der WWL - Klaus-Peter Matthies, Sandra Elbers und Sonja Brouwers an dem Info-Stand.

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